Der Donaudurchbruch, der keiner ist...

Der Donaudurchbruch bei Kelheim ist aus geologischer Sicht kein Durchbruch der Donau.

Ursprünglich grub sich hier nur ein kleiner Nebenfluss der Donau in den massiven Jurafels zwischen Kelheim und Weltenburg. Die Wassermassen der Urdonau schnitten sich im Verlauf von fünf Millionen Jahren weiter nördlich in die Kalktafeln der Fränkischen Schweiz. So entstand das Altmühltal zwischen Dollnstein und Kelheim. Das so genannte Wellheimer Trockental stellt hierbei die Verbindung zum Urdonautal oberhalb von Neuburg a. d. Donau her. Währenddessen grub sich zwischen Neuburg a. d. Donau und Kelheim der Nebenfluss der Urdonau immer tiefer in den Untergrund, bis schließlich vor 150.000 Jahren eine erste Verbindung zur Urdonau entstand. Diese übernahm fortan das Bett ihres Nebenflusses. Seitdem zwängt sich die Donau durch die Weltenburger Enge.

Gastgeber suchen

   Detailsuche »

Brauereiführung & Übernachtung im Kloster Weltenburg